Dem Chaos keinen Raum geben


Die Mehrzahl der UnternehmerInnen, die ich kenne, antwortet auf die Frage „Wie haben Sie Ihre Nachfolge und Ihren Nachlass geregelt“: „Das ist mir alles zu viel. Wenn ich aus dem aktiven Leben aussteige, mache ich hinter mir die Tür zu. Und was nach mir kommt, wird sich zeigen.“

Kein Wunder, es fehlt an genau 2 Voraussetzungen


1. Das Eigenbild

„Nach mir die Sintflut!“

Der größte Teil von kleinen und mittelständischen Unternehmen Deutschlands wird von Unternehmerpersönlichkeiten geführt, die um die 50 Jahre alt sind bzw. schon sehr nahe am so genannten Rentenalter. Sie haben die „Mühlen“ von Produktwerbung, Umsetzungen, Mitarbeiterauswahl- und -führung, bürokratischer Überregulierung, Reklamationen, Kundenverlusten, Kundengewinnung hinreichend genug erlebt und sind angesichts von Routinen abgeklärt. Der Blick auf ihren persönlichen und den über viele Jahre geschaffenen Werten wird dadurch verklärt. Vielleicht haben Sie mitunter auch das Gefühl, einer Art Fremdbestimmung zu unterliegen und sich nicht richtig verstanden bzw. gewürdigt zu fühlen. Sich immer und ständig behaupten zu müssen, allem und jedem gerecht zu werden, führt bei Vielen schleichend zu einem Eigenbild, das einem nicht das Gefühl von herausragend wertvoll gibt.

 

Kürzlich sagte mir eine ältere Dame im Wartezimmer eines Zahnarztes: „In meinem Mund befindet sich ein Mercedes“ und deutete stolz auf ihr Gebiss. Ein Werk, mit dem sie einen hohen Luxuswert verband. Dabei musste sie dafür eine wahre Odyssee an Schmerzen erleiden.

Wie kann das angehen? Ganz einfach: Es ist ihr Wohlfühlgefühl. Nicht das brillante Gebiss stellt den Wert dar. Der eigentliche Wert ist sie selbst.

 

Dies ist kein Plädoyer fürs Schmerz ertragen.

Im Gegenteil! So, wie der Zahnarzt seiner Patientin nicht einen Berg an Aufzählungen mit 1000 Behandlungstätigkeiten zumutet, benötigen Sie einfach nur einen verständlichen und einfachen „roten Faden“, mit dem Ihre Werte sichtbar und sicher geschützt werden.

 

Sagen Sie nie wieder: „Nach mir die Sintflut!“

Sich selbst in ein wertvolles Licht zu bringen, ist sogar die Triebfeder vieler Steuersünder, die sich anzeigen, weil sie sich mit zunehmendem Alter fragen: „Wie stehe ich später einmal vor meiner Familie da, wenn die plötzlich mit strafrechtlichen Dingen konfrontiert werden, deren Ursache ich gelegt habe?“ Was, wenn sich das herumspricht? Was sollen meine früheren Mitarbeiter von mir denken und meine Freunde im Sportclub?

2. Agiles Handeln

Das gute Gefühl, dass alles geregelt ist

Nachfolge und Nachlass regeln – wo beginnen und wie umsetzen? Die Tagesarbeit bleibt nicht stehen.

Hier der Steuerberater und vielleicht noch ein Anwalt. Dort ein Finanzberater und dann noch der Versicherungsvertreter. Sie alle verfügen über wichtige und sehr detaillierte Kenntnisse zu Ihrer Person, Ihr persönliches Umfeld und zu Ihrer Firma.

Stellen Sie sich doch einfach vor,  Sie hätten Jemanden, der professionell und mit einem hohen Maß an Empathie diese Wissensschätze in Ihrem Interesse und zu Ihrem Wohl zusammenführt und damit in der Lage ist, genau das zu bündeln, das Sie individuell benötigen.

„Zeit für Verantwortung“

  • Ihre nahen Angehörigen erhalten einen Leitfaden zum Handeln. Das vermeidet Zweifel und im schlimmsten Fall Krach.
  • Ihre Firma wird nicht plötzlich führungslos. Ihre Geschäftspartner, ggf. Lieferanten und Ihre Mitarbeiter besitzen Verlässlichkeit.
  • Ihre Mitgesellschafter stehen nicht „im Regen“
  • Ihre Online-Bereiche sind kontrolliert im Griff.
  • Ihre Bank kann nicht – wie in zahlreichen Fällen üblich – Ihre Gelder einfach einfrieren und vorenthalten.
  • Ihre Werte haben eine Zukunft.

Erfahren Sie …

 
    • dass Nachlassregelung nicht einfach nur „Testament erstellen“ bedeutet
    • dass das sogar mit Ihrer Hausbank zu tun hat
    • wo die rechtlichen Fallstricke bei Nachfolge- und Nachlassregelung resultieren
    • Ansätze, wie man diese in den Griff bekommen kann
    • wie fatal der erbrechtliche Grundsatz wirken kann „Das Blut fließt, wie das Gut“
    • wie Sie den Strom Ihrer Nachfolge- und Nachlassabsichten wirkungsvoll lenken können
    • die Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise kennen, wie Sie am besten Verantwortung in andere Hände legen
  • Verzichten Sie nicht auf ein gutes Gefühl!

    Jetzt einfach, sicher und richtig handeln. Rufen Sie mich an oder tragen Sie sich hier ein. Besuchen Sie mich zu einem kostenfreien Erstgespräch und werfen Sie schon mal einen Blick auf den Kurz-Check „Nachfolge- und Nachlassregelungen“.

    Sabine Milenz

    Als Gesellschafterin eines großen Architekturbüros im Norden Deutschlands habe ich Susanne Richter vor vielen Jahren kennen und schätzen gelernt. Ich wusste damals, wie es ist, wenn man mit dem plötzlichen Verlust der Geschäftsfähigkeit mitten aus dem Leben heraus zu einem Fall fürs Betreuungsgericht wird. Nicht mir selbst ist dies wiederfahren, sondern einem sehr nahen und lieben Angehörigen. Auch habe ich erleben müssen, wie es als Hinterbliebene ist, wenn Miterben, die man nicht einmal kennt, plötzlich ihre gesetzlichen Rechte einfordern. Selbst wenn solche Erben verstehen, dass ihnen moralisch nichts zusteht und sie sogar verzichten würden, so ist es ihnen dann aber nicht erlaubt, wenn sie Sozialleistungen beziehen. Ich wollte es für mich besser machen. Möglichst mit einer Gründlichkeit und Statik, wie ich sie für meine Bauwerke reklamiere. Frau Richter war zu jenem Zeitpunkt fest an meiner Seite. Sie führte nach gemeinsamen ausführlichen Vorgesprächen alle erforderlichen Abstimmungen mit einer Anwältin und dem Notar und sorgte dafür, dass ich nicht nur eine klare Unternehmer-Vorsorgevollmacht und ein Testament nach meinen persönlichen Vorstellungen erhielt. Sie sorgte auch dafür, dass meine Vorsorgevollmacht nie in falsche Hände geraten kann und dennoch jeder Zeit auffindbar ist. Aber nicht nur das. Mit ihrer Hilfe war es sogar möglich, durch einen zusätzlichen Vertrag mit meinem Bevollmächtigen klar zu regeln, wie die Vollmacht genau auszulegen ist. Ich wusste nicht, dass ich mich dagegen absichern kann, dass ein Bevollmächtigter Vermögenswerte nicht in meinem Sinne anlegt oder z.B. eine Immobilie zu billig verkauft. Die Vollmacht selbst darf ja nach außen keinerlei Einschränkungen haben. Zu guter Letzt bin ich die Sorge los, was zu tun ist, wenn sich einmal etwas ändern sollte. Sei es vom Gesetzgeber aus oder bei mir selbst. Susanne Richter kommt ungefragt auf mich zu. Und wenn mein Bevollmächtigter tatsächlich einmal handeln müsste, stünde sie ihm Schritt für Schritt zur Seite. Auch das ist vertraglich durch eine Kontroll-, Verfahrens- und Unterstützungsvollmacht geregelt.